FREISING 2056

Zwischen Technologisierung und Nostalgie - Konzepte für die wachsende Stadt Freising.

Von Aleks Janjic,

Vom 20. bis 23. Oktober wurde auf dem Campus Weihenstephan gefeiert, denn seit nunmehr 60 Jahren besteht das Forschungs- und Studienfach „Landschaftsarchitektur und -planung“ an der Technischen Universität München in Freising. Unter der Moderation von Udo Weilacher, Professor für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft, wurde das Symposium an der Fakultät für Architektur in München feierlich und unter großem Publikum eröffnet.

Nur die Studenten durften sich nicht zurücklehnen - sie erarbeiteten an diesem Wochenende im Rahmen eines begleitenden Workshops zum Thema „Landschaft 2056“ Visionen für die Stadt Freising, speziell für die Moorlandschaft südöstlich der Westtangente. Im Europäischen Künstlerhaus am Schafhof wurden schließlich die Pläne vorgestellt und die sich für die Zukunft ergebenden Vorteile und Schwierigkeiten im Rahmen eines Podiumsgespräches diskutiert.  

Die begeisterten Gäste - darunter stadtbekannte Ikonen wie Prof. Wolfgang Haber, der im letzten Jahrhundert die Disziplin der Landschaftsökologie und die deutschlandweite Biotopkartierung initiierte, aber auch internationale Gäste aus der Schweiz, Kenia und China - würdigten die Arbeiten und Konzepte der Studenten und machten eins eindringlich deutlich: Die Stadt Freising hat im Gegensatz zu anderen Städten den außerordentlichen Vorteil, zwei hochrangige Hochschulen bzw. Universitäten und deren motivierte Studenten, die sich explizit mit der Stadt- und Landschaftsentwicklung beschäftigen, als Kooperationspartner für die Zukunft zu haben.

Alle Pläne sind am Weihenstephaner Campus an der Fakultät für Landschaftsarchitektur und -planung einzusehen.

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