Nach über 40 Jahren Diskussion, Planung, Gegenplanung und schlussendlich einer Konkretisierung der Streckenführung durch das Freisinger Moos und unter Vötting hindurch, wurde die Westtangente nun endlich fertiggestellt. Über eine Gesamtlänge von 3,6 Kilometern und durch ein Tunnelbauwerk von 700 Metern Länge wird dann vor allem der bisher von der Autobahn A9 kommende Durchgangsverkehr in Richtung Flughafen, A92 und zur Nord-Ost-Umfahrung fließen.
Nach kurzer Pause während des Korbinians-Jahrs schreitet die Umgestaltung der Freisinger Altstadt nun weiter voran – diesmal mit dem vorerst letzten Abschnitt in der Unteren Hauptstraße. Ab dem 3. März 2025 wird zwischen Marienplatz und Amtsgerichtsgasse der Straßenbelag erneuert. Gleichzeitig wird der Brunnen am Marienplatz grundlegend überarbeitet und mit einem neuen Trinkwasseranschluss versehen. Zusätzlich entsteht mitten in der Stadt eine bepflanzte Fläche mit Bäumen, die künftig nicht nur Schatten spendet, sondern auch zur Entwässerung beiträgt. Mit diesem Abschnitt werden die bereits fertiggestellten Bereiche verbunden – und die Innenstadt wird damit durchgehend verkehrsberuhigt erlebbar.
Die Stadt Freising als Bauherr mit den ausführenden Architekturbüros ist für die Neugestaltung der Innenstadt und die Generalsanierung des Asamgebäudes mit dem „Preis für Baukultur“ der Europäischen Metropolregion München e. V. (EMM e. V.) ausgezeichnet worden! Die EMM e. V. hatte den Preis 2025 unter dem Motto „Transformation mit Qualität“ ausgeschrieben.
Die Innenstadt mit der Oberen und Unteren Hauptstraße sowie den daran anschließenden Gassen und Seitenstraßen bildet das Herzstück Freisings. Mit einem vielfältigen Einzelhandelsangebot und attraktiven Geschäftemix soll das Stadtzentrum auch zukünftig lebendig und reizvoll gestaltet sein.
Als eine von 23 Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt hatte die Innenstadtkonzeption die Einführung eines Innenstadtmanagements benannt. Die Leitung eines vorplanenden Arbeitskreises wurde im Februar 2012 extern an das Beratungsunternehmen CIMA übertragen. Mit der Gründung des „Aktive City Freising e.V.“ am 15. Januar 2014 wurde das Projekt in die Selbstständigkeit überführt.
Die Agenda 21 ist ein von den Vereinten Nationen beschlossenes umweltpolitisches Aktionsprogramm mit dem Ziel, eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Auf kommunaler Ebene gibt es nach diesem Vorbild entsprechende Ausprägungen und auch in Freising startete 1977 der Agenda 21-Prozess.
2018 hat der Stadtrat nach zahlreichen Diskussionen mehrheitlich beschlossen das Grundstück in Neustift, auf dem unter anderem die Gaststätte „Abseits“ steht, zu erwerben. Lange Zeit ist der Kauf nicht erfolgt, weil viele offene Fragen in Klärung waren.
Am 17. Mai 1992 ging der neue Flughafen München mit zwei Start- und Landebahnen im Erdinger Moos in Betrieb. Aufgrund sich abzeichnende Kapazitätsengpässe beschloss die FMG 2005 ein Raumordungsverfahren für den Bau einer 3. Start- und Landebahn einzuleiten.
Das Gebäude am Marienplatz ist benannt nach Hans Georg Asam, dem Vater der bekannteren Gebrüder Asam, der die ehemalige Aula mit Fresken ausgestattet hat. Erbaut wurde es Anfang des 18. Jahrhunderts als Lyceum – einer Mischung aus Gymnasium und Hochschule.
Immer knapper werdende Ressourcen verlangen einen reflektierten Umgang mit Energie. Vor diesem Entwicklungshintergrund ist eine regenerative ökologische Energieversorgung der Stadt Freising anstrebenswert, wobei sich die Bürger über die Stadtwerke an einer nachhaltigen Energieversorgung beteiligen können sollten und sollen.



