Die Agenda 21 ist ein von den Vereinten Nationen beschlossenes umweltpolitisches Aktionsprogramm mit dem Ziel, eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Auf kommunaler Ebene gibt es nach diesem Vorbild entsprechende Ausprägungen und auch in Freising startete 1977 der Agenda 21-Prozess.
Als eine von 23 Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt hatte die Innenstadtkonzeption die Einführung eines Innenstadtmanagements benannt. Die Leitung eines vorplanenden Arbeitskreises wurde im Februar 2012 extern an das Beratungsunternehmen CIMA übertragen. Mit der Gründung des „Aktive City Freising e.V.“ am 15. Januar 2014 wurde das Projekt in die Selbstständigkeit überführt.
Die Innenstadt mit der Oberen und Unteren Hauptstraße sowie den daran anschließenden Gassen und Seitenstraßen bildet das Herzstück Freisings. Mit einem vielfältigen Einzelhandelsangebot und attraktiven Geschäftemix soll das Stadtzentrum auch zukünftig lebendig und reizvoll gestaltet sein.
Das Gebäude am Marienplatz ist benannt nach Hans Georg Asam, dem Vater der bekannteren Gebrüder Asam, der die ehemalige Aula mit Fresken ausgestattet hat. Erbaut wurde es Anfang des 18. Jahrhunderts als Lyceum – einer Mischung aus Gymnasium und Hochschule.
Die Zukunft der Stadt sind ihre Kinder. In den letzten Jahren wurde massiv in die Erweiterung der Kinderbetreuungskapazitäten investiert. Allein die Anzahl der Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortgruppen ist innerhalb weniger Jahre um rund ein Viertel gestiegen. Dies ist nicht nur finanziell ein großer Kraftakt, ebenso muss qualifiziertes Personal gefunden werden.
Mittlerweile ist der Begriff Barrierefreiheit im Alltag angekommen. Im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger, deren Mobilität eingeschränkt ist, muss der Zugang zu städtischen Einrichtungen und Angeboten weiter ausgebaut werden. Der Begriff „Barrierefreiheit“ umfasst jedoch mehr als Behindertenparkplätze und abgesenkte Bordsteine, z. B. den Zugang zu digitalen Informationen.
Die Freisinger Mitte spricht sich dafür aus, für die Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, die ihre Flächen zum Zwecke der Wohnraumschaffung entwickeln wollen, ein rechtlich fundiertes und allgemeingültiges Regelwerk zu schaffen beziehungsweise in Auftrag zu geben. Auf Grundlage des Bau- und Raumordnungsgesetzes (BauROG) lassen sich kommunale Strategien zur Kooperation zwischen Gemeinde und Eigentümer erarbeiten, welche zur Baulandbereitstellung und -mobilisierung beitragen.
Die Beleuchtung in der Innenstadt bedarf einer Überarbeitung. Ziel ist, die Beleuchtung wirtschaftlich, ökologisch und nachhaltig unter Berücksichtigung der baugeschichtlich bedeutsamen Architektur weiterzuentwickeln.
Als Folge des Volksbegehrens „Artenvielfalt“ stehen sowohl die Stadtverwaltung, als auch die Freisinger Bürgerschaft in der Pflicht, artenschutzgerecht zu handeln. Seit Herbst 2019 werden die Angestellten des städtischen Bauhofs unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ zu Artenvielfalt gerechter Bodenbearbeitung und heimischem Saatgut geschult.
Ein schneller Internetzugang gehört heute sowohl für Firmen als auch für Privathaushalte zum absoluten Standard. Bereits seit 2011 fördert die Stadt Freising den Breitbandausbau, um so die Ortsteile als attraktive Stand- und Wohnorte zu erhalten.

