Als Folge des Volksbegehrens „Artenvielfalt“ stehen sowohl die Stadtverwaltung, als auch die Freisinger Bürgerschaft in der Pflicht, artenschutzgerecht zu handeln. Seit Herbst 2019 werden die Angestellten des städtischen Bauhofs unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ zu Artenvielfalt gerechter Bodenbearbeitung und heimischem Saatgut geschult.
Ein schneller Internetzugang gehört heute sowohl für Firmen als auch für Privathaushalte zum absoluten Standard. Bereits seit 2011 fördert die Stadt Freising den Breitbandausbau, um so die Ortsteile als attraktive Stand- und Wohnorte zu erhalten.
In Partnerschaft zwischen der Stadt Freising und ortsansässigen Unternehmen könnte in Zukunft auch ein weiteres interessantes Vorhaben gelingen: Die Organisation bzw. das Angebot eines Digitalen Gründerzentrums. Im Gegensatz zu einem „klassischen“ Gründerzentrum werden hier nicht in erster Linie Arbeitsflächen, wie Co-Working-Spaces oder dergleichen angeboten, sondern der Fokus liegt auf der Beratung.
Das digitale Einkaufsverhalten nimmt ständig zu. Einige wenige Freisinger Einzelhändler bieten bereits ihre Waren im Internet an. Der Verein Aktive City, eine Interessensvertretung Freisinger Gewerbetreibender, schafft Angebote, regionale Waren auch im Internet anbieten zu können.
Der Freistaat Bayern hat verschiedene Förderprogramme aufgelegt, um die Digitalisierung bayerischer Schulen zu unterstützen. Um diese Förderprogramme sinnvoll zu nutzen, wurde im Februar 2019 das Projekt „Digitale Schule Freising“ gestartet.
Unter dem Begriff E-Government wird die Erweiterung der Verwaltung um die IT-basierte Kommunikation und Transaktion zwischen Behörden mit den Bürgerinnen und Bürgern verstanden. Im Mittelpunkt steht dabei die Vereinfachung von Prozessen.
Das Ehrenamt ist ein tragender Baustein der heutigen Gesellschaft. Menschen, die freiwillig Verantwortung übernehmen, setzen sich mit ihrem Engagement für das Miteinander in unserem Alltag ein.
Mit dem Verein Stadtteilauto Freising e.V. besteht in Freising bereits ein Angebot für Carsharing. Die Freisinger Mitte setzt sich dafür ein, dieses Angebot weiter auszubauen und kann sich vorstellen, dass die Stadtwerke Freising ihr Mobilitäts-Angebot in diese Richtung ausweiten und selbst Anbieter von Carsharing-Leistungen werden – zum Beispiel in Kooperation mit dem Verein Stadtteilauto.
Sehr idyllisch ging es früher außerhalb der Stadtmauern zwischen dem Kammerhof und der jetzigen Biberstraße im alten fürstbischöflichen Hofgarten mit Schloss zu. Mittlerweile ist der zentrumsnahe Bereich an der Kammergasse vor allem mit Parkplätzen zugebaut.
Die Freisinger Mitte setzt sich dafür ein, das Areal westlich der Altstadt und nördlich der Karlwirtkreuzung zeitnah zu überplanen und zu entwickeln. Gerade die Flächen westlich der Wippenhauser Straße bergen große Entwicklungspotenziale.

