Ein Areal, das in Freising bisher städtebaulich nicht beachtet wurde, ist der Bereich zwischen Isar und Bahnhofsgelände mit den umliegenden Auen und angrenzenden Nutzflächen.
In den letzten Jahren wuchsen die Rücklagen der Stadt Freising von 3 Millionen Euro im Jahr 2009 auf mehr als 112 Millionen Euro an.
Schon lange ist Freising kein universitärer Ableger Münchens mehr, sondern eine eigenständige Hochschulstadt, deren Name weltweit an Bedeutung gewinnt. Um diesen Ruf ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu bringen, müssen aus Sicht der Freisinger Mitte im ersten Schritt Berührungsängste innerhalb der Bevölkerung abgebaut und ein ansprechender Zugang zu den Lehr- und Forschungsanstalten geschaffen werden.
Eine erste Wohnbebauung in Lerchenfeld findet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt und macht Lerchchenfeld zum jüngsten Stadtteil Freisings. Zuvor wurde das Gebiet vornehmlich als Weideland, zur Jagd sowie Fischzucht genutzt.
Die Isarvorstadt, also der Bereich zwischen Bahn und Isar um den ehemaligen Bahnposten 15 herum ist zwar von der Lage her betrachtet Knotenpunkt und Bindeglied zwischen verschiedenen Stadtteilen, wird jedoch dieser Rolle nur bedingt gerecht.
Mit der Entfaltung des kulturellen Angebots in Freising wächst auch das touristische Interesse an der Domstadt stetig. Um eine kostengünstige Unterkunft, insbesondere für Jugendliche, junge Erwachsene und Schulklassen anbieten zu können, ist die zentrumsnahe Errichtung einer Jugendherberge ein Mittel, das bestehende Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten zu ergänzen.
Der Karwendelpark wird eine etwa 15.000 Quadratmeter große Grünfläche zwischen dem Kreisverkehr am Steinpark und der Rotkreuzstraße und in Zukunft als öffentlicher Park nutzbar sein.
Freising ist im Vergleich eine überdurchschnittlich junge Stadt. Darauf muss die Stadtpolitik reagieren. Neben attraktiven Bildungsmöglichkeiten und der Jugendarbeit zahlreicher Sport- und Kulturvereine brauchen unsere Kinder und Jugendlichen weitere vielfältige Möglichkeiten, sich zu entfalten.
Aufbauend auf den nationalen Klimaschutzzielen und dem Klimaschutzbündnis des Landkreises Freising hat die Stadt im Sommer 2014 ein Integriertes Klimaschutzkonzept aufgestellt. Das Konzept umfasst 50 nachhaltige Projekte zur Energieeinsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau erneuerbarer Energien.
Der Knotenpunkt zwischen Ismaninger Straße und FS44 ist ein Nadelöhr. Nicht nur im Berufsverkehr fordern Staus in Richtung Autobahnzufahrt, Clemensänger und über die Schlüterbrücke Geduld am Steuer. Mit einem der ersten sog. Turbokreisel in Bayern wollte der Landkreis den Verkehr an dieser elementaren Kreuzung wieder zum Fließen bringen.

