Wissenschaftliches Know-how, innovative Forschungen und das interdisziplinäre Themenspektrum machen Freising zu einem beliebten internationalen Tagungsstandort. Die steigenden Angebote an Kongressen, Vorträgen und Tagungen können jedoch bereits heute kaum mehr durch bestehende Räumlichkeiten am Campus oder in der Stadt gedeckt werden.
Der heilige Korbinian kam 724 aus Arpajon, südlich von Paris gelegen, nach Freising. Eine Reise mit weitreichenden Folgen: Er ist bis heute der Schutzpatron der Erzdiözese München und Freising, sein Bär findet sich im Wappen der Stadt.
Freising ist heute eine kulturell reiche Stadt mit einem vielseitigen Angebot. Dazu trägt in erheblichem Maße ehrenamtliches Engagement bei.
Am Flughafen wird auf Freisinger Stadtgebiet in den kommenden Jahren der LabCampus entstehen, ein Zentrum für Spitzentechnologie, Digitalisierung und Innovationen.
Die Luitpoldanlage hat eine zentrale Stellung im Stadtgefüge und eine immense Bedeutung für die Freisingerinnen und Freisinger, unter anderem mit den vielfältigen angrenzenden Sportanlagen, der Luitpoldhalle, der 2014 eröffneten Eishalle sowie in ihrer Funktion als Fest- und Veranstaltungsplatz.
Das Freisinger Klinikum will zukunftsfähig bleiben und in den kommenden Jahren umfassende Erweiterungsmaßnahmen durchführen und unter anderem das Schwesternwohnheim an der Mainburger Straße durch einen Neubau ersetzen, eine Kindertagesstätte errichten, neue Räume für betreutes Wohnen ansiedeln sowie zusätzliche Räume für die Klinik schaffen.
Eine beispielhafte ökumenische Zusammenarbeit der ansässigen Kirchen, Religions- und Glaubensgemeinschaften sowie der Stadt Freising ist der „Meditative Isarweg“. Das gestalterische Grundkonzept des im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader umgesetzten Projektes wurde in einem Studierendenwettbewerb am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft der Technischen Universität München erarbeitet.
In den letzten Jahren sind diverse Entwicklungen unter breiter Beteiligung der Freisinger Bürgerschaft angestoßen worden. Ein gutes Beispiel ist unsere Innenstadtkonzeption, deren Wirkung sich in diesen Jahren sichtbar entfaltet. Unser Stadtentwicklungsplan 2030, die Stadt- und Ortsteilkonzepte, sowie das Mobilitätskonzept legen fest, in welche Richtung sich die Stadt Freising weiterentwickeln soll und wurden in direkter Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft, Vereinen und Institutionen erarbeitet.
In Zeiten von Globalisierung und demografischem Wandel ist eine Gesellschaft ohne Migrantinnen und Migranten undenkbar. Migrationsbewegungen gibt es seit es Menschen gibt. In Freising leben Menschen aus über 140 Nationen, was für die Stadt eine Bereicherung darstellt.
Die MINT-Förderung zielt darauf ab, mehr Kinder und Jugendliche für Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und insbesondere den Anteil der Mädchen dort zu erhöhen.

