Die Luitpoldanlage hat eine zentrale Stellung im Stadtgefüge und eine immense Bedeutung für die Freisingerinnen und Freisinger, unter anderem mit den vielfältigen angrenzenden Sportanlagen, der Luitpoldhalle, der 2014 eröffneten Eishalle sowie in ihrer Funktion als Fest- und Veranstaltungsplatz.
Das Freisinger Klinikum will zukunftsfähig bleiben und in den kommenden Jahren umfassende Erweiterungsmaßnahmen durchführen und unter anderem das Schwesternwohnheim an der Mainburger Straße durch einen Neubau ersetzen, eine Kindertagesstätte errichten, neue Räume für betreutes Wohnen ansiedeln sowie zusätzliche Räume für die Klinik schaffen.
Eine beispielhafte ökumenische Zusammenarbeit der ansässigen Kirchen, Religions- und Glaubensgemeinschaften sowie der Stadt Freising ist der „Meditative Isarweg“. Das gestalterische Grundkonzept des im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader umgesetzten Projektes wurde in einem Studierendenwettbewerb am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft der Technischen Universität München erarbeitet.
Auch wer sich in seiner Freizeit nicht unbedingt sportlich betätigen möchte, findet ein attraktives Umfeld für die Freizeitgestaltung. Freising ist umzingelt von Gewässern – mitten durch die Stadt fließt die Moosach mit ihren Nebenarmen sowie die Isar.
Die Kindertagesstätte am Wettersteinring wird neu gebaut und dabei modernisiert und um drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen ergänzt.
Änderungen in gesetzlichen Rahmenbedingungen sind oft die Basis von innovativen Entwicklungen. So führte das Ausbringungsverbot von Klärschlamm auf die Felder zu einem neuen Kooperationsprojekt zur Energiegewinnung am Standort Zolling. Neben den bestehenden Kohle- und Biomasseheizkraftwerken entsteht seit 2018 eine neue Klärschlammtrocknungsanlage.
Seit 1972 existiert die Pfarrbücherei St. Lantpert in Lerchenfeld. Sie ist neben der Stadtbücherei die einzige noch bestehende öffentliche Bücherei in Freising. Betreut wird die Bücherei durch ehrenamtlich tätige Mitarbeiter.
Freising ist, was das vielseitige Angebot für Freizeit und Sport betrifft, im Grundsatz gut aufgestellt. Viele Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie das attraktive Umland bieten große Vielfalt. Im Vereinssport trägt dazu in erheblichem Maße das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger bei.
Mit der Ausweisung neuer Baugebiete, wie beispielsweise im Steinpark, bei den Seilerbrückl-Wiesen, an der Angerstraße oder an der Katharina-Mair-Straße hat Freising Platz für neuen Wohnraum geschaffen. Weitere Möglichkeiten zukünftiger Wohngebiete sind in der aktuellen Fortschreibung des Flächennutzungsplans zu analysieren und festzuhalten.
Im Jahr 1024 wird erstmalig in Freisinger Urkunden der Freibauer „Pullo“ erwähnt, der sich auf dem heutigen Gemeindegrund im Süd-Westen Freisings niedergelassen hat. Diese sowie weitere Höfe waren der Ursprung der Gemeinde Pulling, die 1818 gegründet wurde und damals Achering, Dürneck sowie Eggertshofen umfasste. Bereits 1886 wurde Pulling mit dem Zug auf der Bahnstrecke München–Regensburg erschlossen, was dem Ort seither reges Bevölkerungswachstum beschert.

