Die Flächen rund um den ehemaligen Standortübungsplatz nördlich des Bannwalds und westlich von Untergartelshausen stellen das letzte große und zusammenhängende ruhige Gebiet mit umfassenden Entwicklungspotenzialen in Freising dar.
Der Tourismus wächst in Freising in den letzten Jahren kontinuierlich. Hauptziele sind Domberg, Innenstadt und Weihenstephan. Die Zahl der Übernachtungen ist auf über 400.000 angestiegen.
Wir wollen den Domberg in seiner Funktion als Zentrum für Kultur, Tourismus und Religion weiter stärken. Dies soll durch die großen Investitionen der Kirche sowie ergänzende Maßnahmen der Stadt Freising geschehen. Es herrscht seit geraumer Zeit mit der Generalsanierung des Diözesanmuseums sowie vielen kleineren und größeren Baumaßnahmen seitens der Erzdiözese rege Bautätigkeit auf dem Mons Doctus.
Zur Stärkung der Innenstadt als Kultur-, Wirtschafts- und Einzelhandelsstandort hat die Stadt Freising in Zusammenarbeit mit der Politik, Fachleuten sowie der lokalen Interessensvertretung ein Gestaltungshandbuch entwickelt, mit dem das historische Stadtbild als Alleinstellungsmerkmal weiter gestärkt werden soll.
Nachdem die Planungen von Transgourmet gestoppt worden sind, hat die Freisinger Mitte sich bemüht, Kontakte zu hochwertigen und qualitätsvollen Firmen zu knüpfen. Diesen engagierten Gesprächen ist es zu verdanken, dass sich nun in den Clemensängern die Firma Bertrandt niederlässt und für ca. 40 Millionen Euro ein Fahrzeugemissionsprüfzentrum errichtet.
In den letzten Jahren wuchsen die Rücklagen der Stadt Freising von 3 Millionen Euro im Jahr 2009 auf mehr als 112 Millionen Euro an.
Schon lange ist Freising kein universitärer Ableger Münchens mehr, sondern eine eigenständige Hochschulstadt, deren Name weltweit an Bedeutung gewinnt. Um diesen Ruf ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu bringen, müssen aus Sicht der Freisinger Mitte im ersten Schritt Berührungsängste innerhalb der Bevölkerung abgebaut und ein ansprechender Zugang zu den Lehr- und Forschungsanstalten geschaffen werden.
Infolge der Hochwasserkatastrophe 2013 hat die Stadt Freising ein integrales Hochwasserschutzkonzept als wasserwirtschaftlichen Rahmenplan zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Auftrag gegeben.
Die erste Kirche in Hohenbachern wurde bereits im Jahr 759 von Bischof Joseph von Verona, dem dritten Bischof von Freising, eingeweiht. Etwa 400 Jahre später wurde die Siedlung ein Teil des Benediktinerstifts Weihenstephan.
Bereits vor 10 Jahren ist das Integrierte Innenstadtentwicklungskonzept verabschiedet worden. Das aus 23 Einzelmaßnahmen bestehende Paket umfasst diverse städtebauliche, konzeptionelle sowie kulturelle Projekte, die zusammengenommen die Bedeutung der Innenstadt als Herz der Stadt stärken.

